Eurasier vom Tenderingssee
Eurasier vom Tenderingssee

mein erstes Jahr

na ja, wie gesagt, nach neun Wochen bei Mama und meinen Geschwistern kamen da zwei Menschen und ein Hund, ja ein Hund und wollten mich mitnehmen.

Aber ich musste nicht gleich ganz weg, denn sie blieben noch eine gute Woche an der Ostsee.

und so hatte ich noch die Möglichkeit, meine Mama zu sehen.

und dann ging es los in Richtung neue Heimat, Niederrhein wird die Gegend wohl genannt.

Aber es fiel mir gar nicht so schwer. Meine große Freundin Jule war ja da und ich habe mich sehr bemüht, ihr Herz zu erobern. Das war am Anfang überhaupt nicht leicht, aber ich habe es geschafft.

So lernte ich dann auch mein neues Zuhause und die Umgebung kennen. Dort gibt es Felder, Wiesen, Wald und den Tenderingssee, eine große Badewanne und die habe ich vorsichtig ausprobiert.

Und wie das mit kleinen Hunden so ist, ging es dann auch in die Hundeschule, anfangs in die Welpenspielstunde. Und es hat mir Spaß gemacht.

Und dann kam der Tag, als meine große Freundin Jule nicht mehr nach Hause kam. Ich war sehr traurig und habe sie vermisst. Meine Zweibeiner sagten, sie sei jetzt im Regenbogenland und passt von dort immer auf mich auf. Warum hat sie mich nicht gefragt, ich hätte ihr schon gesagt, dass sie bleiben soll.

Jule, ich werde dich nie vergessen!

Doch es passierte noch mehr, es kam irgendwann so weißes Zeug`s vom Himmel, man nennt es wohl Schnee, da hatte ich vielleicht Spaß.

Außerdem besuchten wir nach einiger Zeit meine Mama und um dorthin zu gelangen, fuhren wir mit dem Zug, habe ich super gemacht, sagen meine Zwei.

Es war sehr schön und allmählich wuchs ich zu einer jungen Eurasierhündin heran.

Natürlich war ich nicht nur brav, wenn mich Monster angriffen, habe ich mich wirkungsvoll verteidigt.

Und ich habe gern Kaminholz geschreddert, oder den Handfeger im Garten gemopst, da konnte man dann so schön "fang mich" spielen.

Aber Kinder dürfen das, ja auch Hundekinder.